Warum sollte jemand einen Kniegelenkersatz benötigen?
Häufige Indikationen für einen Kniegelenkersatz sind:
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Vorgeschichte mit Arthritis: Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis
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Trauma
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Kniedeformitäten
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Osteonekrose
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Anhaltende Schwellungen und Entzündungen.
Welche Beschwerden kann ein Kniegelenkersatz behandeln?
Ein Kniegelenkersatz behandelt schmerzbedingte Bewegungseinschränkungen aufgrund von Arthritis oder Verletzungen, Knieschäden und Kniedeformitäten.
Verschiedene Arten des Kniegelenkersatzes
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Totale Knieendoprothese (TKR): Bei diesem chirurgischen Verfahren wird ein krankes Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt und es wird insbesondere bei Patienten mit Osteoarthritis empfohlen.
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Partieller Kniegelenkersatz: Es werden nur die beschädigten Teile des Knies ersetzt, um die Beweglichkeit und Funktionalität der betroffenen Kompartimente wiederherzustellen.
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Kniescheibenersatz: Dieses operative Verfahren behandelt eine Kniearthrose, die das patellofemorale Kompartiment, also den vorderen Bereich des Knies, betrifft.
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Komplexer/Revisionärer Kniegelenkersatz: Dies wird durchgeführt, um die Position einer bereits eingesetzten Knieprothese zu korrigieren. Durch Entzündungen kann das operierte Kniegelenk locker werden, sodass eine Revisionsoperation erforderlich ist.
Anforderungen & Evaluation: Kniegelenkersatzoperation
Die folgenden Anforderungen und Untersuchungen sind wichtig bei der Planung einer Kniegelenkersatzoperation:
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Anamnese: Informationen werden zur allgemeinen Gesundheit, zur Vorgeschichte von Knieschmerzen, zu Traumata, Begleiterkrankungen, Schwellungen, Taubheitsgefühlen usw. erhoben.
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Körperliche Untersuchung. Es ist wichtig, Beweglichkeit, Stabilität und Kraft des Knies zu beurteilen.
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Röntgenaufnahmen.
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Weitere Untersuchungen: MRT, Röntgenaufnahme des Brustkorbs.
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Erwartungen an Operation und Rehabilitation
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Art der Implantate: In der Regel werden Implantate wie NexGen LPS von Zimmer, Oxinium-Implantate von Smith and Nephew, Vanguard von Biomet, F.C. von Depuy Synthes (Johnson and Johnson) und Scorpio NRG von Stryker verwendet.
Kniegelenkersatz-Verfahren
Vor dem Eingriff
Der Operateur für Kniegelenkersatz führt eine gründliche Anamnese durch und prüft diagnostische Befunde wie Bluttests, Urinuntersuchungen, EKG und Röntgenaufnahmen. Je nach Bedarf und Zustand des Patienten können weitere Untersuchungen empfohlen werden.
Die Patientinnen und Patienten besprechen alle alternativen Therapien und deren Dauer. Die Ärztinnen und Ärzte erläutern die fallbezogenen Risiken und Nutzen der Behandlung.
Nach dem Eingriff
Nach der Kniegelenkersatzoperation werden schmerzlindernde Medikamente verabreicht. Das Team für den Kniegelenkersatz überwacht regelmäßig den Zustand des Patienten – Die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus beträgt 5-7 Tage.
Der Patient muss 15-20 Physiotherapiesitzungen absolvieren. Regelmäßige Nachsorgetermine sind ratsam. Die Anweisungen des Operateurs sollten sorgfältig befolgt werden.
Welche Art von Nachsorge werde ich während der Genesung erhalten?
Nehmen Sie Medikamente pünktlich ein und erscheinen Sie zu regelmäßigen Nachsorgeterminen. Pflegen Sie einen gesunden Lebensstil und befolgen Sie die Anweisungen des Arztes. Bei Beschwerden kontaktieren Sie umgehend Ihren Gesundheitsdienstleister.
Risiken & Vorteile
Robotergestützte Kniegelenkersatzoperationen sind mit weniger Komplikationen verbunden und gelten als minimalinvasive Verfahren. Das Risiko für Blutungen, Infektionen und tiefe Venenthrombose (DVT) ist bei diesem fortschrittlichen Verfahren deutlich geringer. Insgesamt ist der Kniegelenkersatz ein sicheres Verfahren und wird von Personen mit langanhaltenden chronischen Knieschmerzen häufig bevorzugt.
Erholung
Die Erholungszeit hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der allgemeinen Gesundheit des Patienten, dem Schweregrad der Erkrankung, der Art des verwendeten Implantats, der Art der Operation (einseitig oder beidseitig) und der postoperativen Versorgung. Die Patienten erholen sich in der Regel innerhalb von 30-45 Tagen nach der Kniegelenkersatzoperation.