Tiefe Hirnstimulation: Effektive Behandlung von Parkinson & Epilepsie

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 Tiefe Hirnstimulation: Effektive Behandlung von Parkinson & Epilepsie

Die tiefe Hirnstimulation (Deep Brain Stimulation, DBS) nutzt ein implantiertes Gerät, um elektrischen Strom direkt an einen bestimmten Bereich des Gehirns zu leiten, der gezielt die dortigen Hirnzellen stimuliert. Sie wird zur Behandlung von Erkrankungen wie Morbus Parkinson und Epilepsie eingesetzt.

Welche Indikationen hat die Tiefe Hirnstimulation?

Welche Indikationen hat die Tiefe Hirnstimulation?

Die Indikationen für die Tiefe Hirnstimulation (DBS) sind:

  • Morbus Parkinson

  • Epilepsie

  • Dystonie

  • Essenzieller Tremor

  • Therapieresistente Epilepsie

  • Zwangsstörung (OCD), die auf Medikamente nicht anspricht.

Wie verläuft die Tiefe Hirnstimulation?

Wie verläuft die Tiefe Hirnstimulation?

Vor der tiefen Hirnstimulation

  • Erforderliche Untersuchungen sind Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT).

  • Diese Untersuchungsbefunde helfen bei der Bestimmung des Ortes für die Platzierung der Elektroden der Tiefen Hirnstimulation.

  • Der Arzt prüft die Medikamentenanamnese.

  • Dem Patienten werden spezifische Anweisungen zur Vorbereitung auf das Verfahren gegeben.

  • Es wird empfohlen, mindestens acht Stunden vor dem Eingriff keine feste Nahrung und mindestens zwei Stunden vorher keine Flüssigkeiten zu sich zu nehmen.

Während der tiefen Hirnstimulation (DBS)

Die bei der Tiefen Hirnstimulation durchgeführten Schritte lassen sich wie folgt beschreiben:

  • Einführen der Stimulationsleitungen auf jeder Gehirnseite (gleichzeitig oder nacheinander).

  • Implantation der Stimulatorbatterie, des sogenannten Impulsgebers, unter die Haut des oberen Brustbereichs.

  • Die Kopfhaare werden rasiert, um den Kopf in einem speziellen Rahmen zu positionieren. Dieser Rahmen hält den Kopf stabil.

  • Ein intraoperativer CT-Scanner erstellt Gehirnbilder und bestimmt die Trajektorie für die Elektrodenplatzierung.

  • Platzierung der Elektroden. Der Neurochirurg stellt Aufgaben wie Lesen oder Betrachten von Bildern, um zu prüfen, ob die Elektroden an der richtigen Stelle liegen.

  • Es wird ein CT-Scan durchgeführt, um die Lage der Elektroden zu überprüfen.

  • Platzierung des Impulsgebers.

Nach der tiefen Hirnstimulation

  • Regelmäßige Nachsorge.

  • Regelmäßige ärztliche Konsultationen bei Beschwerden des Patienten.

  • Befolgung der ärztlichen Anweisungen.

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Zukünftige Perspektiven und Möglichkeiten der Tiefen Hirnstimulation

Es besteht die Möglichkeit, dass die Tiefe Hirnstimulation bei folgenden Erkrankungen von Nutzen sein könnte:

  • Schizophrenie

  • Clusterkopfschmerzen

  • Sucht

  • Schmerzstörungen

  • Tourette-Syndrom

Die Behandlung dieser Erkrankungen mit DBS befindet sich jedoch noch im Forschungsstadium.

Nachricht von Yapita Health

Die Tiefe Hirnstimulation (DBS) ist ein sicheres und effektives chirurgisches Verfahren. Sie verbessert die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson, essentiellem Tremor und Dystonie.

Die Vorteile der Tiefen Hirnstimulation sind:

  • Verbessert die Mobilität.

  • Vermindert Tremoren.

  • Verringert Steifigkeit.

  • Verbessert die Stimmung.

  • Verbessert die Kognition.

Die Tiefe Hirnstimulation ist eine sichere und effektive Therapieoption zur Behandlung von Morbus Parkinson und Epilepsie, wenn diese neurologischen Erkrankungen nicht gut auf die Behandlung ansprechen. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserem besten Neurologen und besprechen Sie den Behandlungsplan weiter, falls Ihr Angehöriger an einer Bewegungsstörung leidet und nicht gut auf die Behandlung anspricht.

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